Rückschwaller Hirschbräu Dunkel

 

Hoch den Humpen. Eine Maß im braunen Glas, eher langweiliges Etikett aus hellgold und weiss. Punktet nur wegen der Flasche.

Geruch: sehr dunkelmalzig, süßlich, leichte Röstaromen. Sehr sehr dunkles Bier, tiefdunkelbraun mit einem Schuß rot würde ich sagen. Undurchsichtig, da naturbelassen (=trüb). Zur Kohlensäure kann ich nichts sagen, denn ich sehe nichts, so dunkel ist es. Toller Schaum, schön langlebig, sehr cremig und steif. Tolle Krone!

Der Antrunk ist sehr malzig, fast wie Malzbier; leicht süßlich. Ab dem Mittelteil kommen Röstmalzkaramellaromen durch und versüßen den Spaß. Zum Abgang hin herber werdene Röstaromen, trotzdem noch dominantes Karamell. Durchweg moderate Süße. Sehr dunkelmalziger Nachhall mit leichtem Hefearoma und Karamellrückständen. Ein ideales süffiges Schwarzbier für Biertrinker, die Malz und Karamell mögen. Interessante Hintergrundinfos: Gebraut wird leider mit Leitungswasser (eigener Brunnen ist vorhanden, jedoch wenn der Bauer Gülle fährt...) und Hopfenpellets; irgendwo auch verständlich, da es nur eine Gasthofbrauerei ist. Die Hefe stammt, je nachdem, von den Brauereien Fiedler oder Einsiedler (Und bevor wieder einer sagt: "klar, das Bier findet der nur so gut weil a) kleine Brauerei und b) kein Industriebier" dem sein gesagt: probiert es selbst; bei mir hat keine Brauerei einen Bonus!)

 

Bilder (anklicken öffnet ein Riesenbild!):

 

Test (c)19.06.2006 by Der Bierfürst