Mecklenburger Landbier

 

Schlichte Vorder- und Rückseite mit dominantem Grün. Der schwarze Ochse mit der roten Zunge irritiert trotzdem etwas, steckt er sie vielleicht dem zwangs-OeTTINGER-Verbund raus?

Geruch: etwas malzsüßlich und getreidig. Dunkelgelbe, ins bernsteinfarben gehende Bierfarbe. Der Schaum hält sich überdurchschnittlich lange und ist eher feinporig, entwickelt außerdem eine cremige Konsistenz die noch etwas steifer hätte sein können; leichter Schaumteppich bis zum Schluss. Deutlich sichtbare, schnell aufsteigende Kohlensäure. Also alles im grünen Bereich.

Im Antrunk sehr kernig: süßliche Malzaromen umgeben von Getreidegeschmack. Im Mittelteil deutlich herber mit Ansätzen von Rhabarber. Im Abgang blüht der Hopfengeschmack noch mehr auf (nicht nur der, auch würzige Pfefferaromen) und erzeugt einerseits die kernige Bittere, andererseits auch Anklänge von Blecharomen, die sich jedoch nur im Nachhall etwas entfalten können; süßliche Malz-/Getreidearomen werden zwar überlagert, sind jedoch trotzdem schmeckbar im Abgang und Nachhall. Ein ehrliches Landbier mit vollem, vielfältigem Geschmack und leichter Spritzigkeit. Das etwas bessere Bier aus dem Oettinger-Verbund.

 

Bilder (anklicken öffnet ein Riesenbild!):

 

Test (c)05.05.2006 by Der Bierfürst