Freibeuter
Die dunkelbraune Flasche ist mit schwarzgoldenen Etiketten verziert, die den Freibeuter beim Herumsäbeln zeigen. Der Aufdruck "Starkbier" und die besonders hervorgehobenen 9% alc./vol lassen schon erahnen was ich mir gleich einschenke.
Geruch: Schön dunkelmalzig, süßlich und eine Spur rauchig. Das Bier (?) schäumt gut auf, die sehr kurzlebige Blume sieht leicht cremig und dunkel angehaucht aus. Verpufft jedoch genau so schnell wie sie gekommen ist und ist schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr vorhanden (fast wie bei Brause). Farblich sieht das Getränk aus wie dunkles Bockbier, schönes rauchiges dunkles braunrot. Trotzdem kann man genau so hindurchgucken wie bei einem Pils.
Der Antrunk ist extrem malzig und süßlich (könnte glatt so viel Zucker drin sein wie in Cola), der Mittelteil läßt extrem rauchige Aromen entstehen; dabei klebt die Süße fast beharrlich am Gaumen fest. Der Abgang dann auch rauchlastig und dunkelmalzig - und leider auch alkoholisch. Logisch, bei der Voltzahl läßt sich da nichts mehr kaschieren. Trotz allem sehr süffig und gut trinkbar. Hopfen(extrakt) soll auch noch in dem Bier sein, davon schmecke ich jedoch nichts. Besonderheit: Sobald das Bier im Magen ist (an zwei verschiedenen Testtagen war es so) fängt es in diesem leicht an zu brennen - fast so als wenn man Schnapps trinkt. Junge, junge. Hicks. Das mit Abstand stärkste Bier, das ich bisher getrunken habe. Mal ganz nett, aber eines reicht dann auch.
Bilder (anklicken öffnet ein Riesenbild!):
Test (c)29.03.2006 by Der Bierfürst